Psychologische Beratung
für Menschen mit ADHS

ADHS-Beratung

Von einer Psychologin mit ADHS
für Personen mit ADHS

Für Viele ist die Diagnose zu bekommen im ersten Moment eine Erleichterung, denn nun hat man zumindest eine Erklärung für die Herausforderungen, die einem im Leben gefühlt sehr viel häufiger begegnen als den Mitmenschen. Gleichzeitig stellt sich dann aber auch die Frage:

ADHS, und nun?

Daher richtet sich meine ADHS-Beratung an Personen, die eine ADHS-Diagnostik absolviert haben, und sich selbst besser verstehen und kennenlernen möchten.

Dazu können Fragen zählen wie:

  • Was bedeutet die ADHS-Diagnose für mich?

  • Was bedeutet ADHS für meinen Körper?

  • Worauf sollte ich in der Lebens- und Alltagsgestaltung besonders achten?

  • Wie kann ich mit den typischen ADHS-Herausforderungen
    (z.B. Prokrastination) besser umgehen?

ADHS bei Frauen

Bei Frauen zeigt sich ADHS oft etwas anders: Viele haben eine stärkere Symptomatik im Bereich Unaufmerksamkeit, dafür weniger in den Bereichen Hyperaktivität und Impulsivität. Auch zeigt sich die Symptomatik häufiger durch internalisierendes, also nach innen gerichtetes Verhalten und Erleben (z.B. Zurückziehen oder sich traurig & ängstlich fühlen).

Hinzu kommt, dass viele Frauen mit ADHS Kompensationsstrategien (sogenanntes „Masking“) entwickeln, die sich beispielsweise in hohen Leistungsansprüchenund Perfektionismus oder Kontrollroutinen (z.B. Listen, Planer, Kalender etc.) äußern. Das führt dazu, dass ADHS bei Mädchen und Frauen oft übersehen und erst im Erwachsenenalter und nach längerem Behandlungsweg von vermehrt auftretenden Depressionen oder Angsterkrankungen erkannt wird.

Gerade weil durch diese hohe Anstrengung durch “Masking” lange Zeit nach außen hin alles „unter Kontrolle“ und „zu gelingen“ scheint, entsteht ein enormer Leidensdruck, wenn diese Strategien irgendwann nicht mehr Aufrecht erhalten werden können.

Dies äußert sich dann meist in erhöhtem Stresserleben, starker Erschöpfung, Selbstzweifeln (z.B. in Form des Imposter-Syndroms) oder ängstlich-depressivem Erleben.

Daher ist mir die Beratung von Frauen mit ADHS ein besonderes Anliegen, um da zu unterstützen, wo oft für lange Zeit die kleinen und großen Kämpfe des Alltags allein und ungesehen bestritten worden sind.

ADHS & Selbstwert

Der Lebensweg mit ADHS, insbesondere auch bei der Diagnosestellung im Erwachsenenalter, ist oft gekennzeichnet von Selbstzweifeln
(„Warum fällt mir das so schwer?“), Vorwürfen („Warum bin ich so faul?“) und gleichzeitig dem Gefühl so viel
von dem eigenen Potential nicht auszuschöpfen.

Dabei haben wir oft über viele Lebensjahre negative Botschaften von Anderen oder uns Selbst verinnerlicht, und haben dadurch auch ein schlechtes Bild von uns selbst.

In der Beratung werfen wir gemeinsam einen Blick auf diese Grundannahmen über das eigene Ich und begeben uns auf die Suche nach einer gesunden Haltung zu sich selbst und dem zukünftigen Lebensweg mit ADHS.

ADHS & Lebensgestaltung

Die ADHS-Diagnose kann für viele auch ein Anlass sein, sowohl alltägliche Probleme, als auch größere Lebensfragen neu zu denken. Seien es die gleichen Aufgaben, die mir privat oder beruflich häufig unverhältnismäßig viel Anstrengung kosten, während es anderen scheinbar ganz leichtfällt.

Oder aber Entscheidungen darüber, was die Diagnose für die Gestaltung der größeren Lebensfragen wie Beruf, Partnerschaft und Freizeitgestaltung bedeuten soll. Gemeinsam stellen wir uns den Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig?

  • Was brauche ich im Großen oder im Kleinen, damit es mir gut geht?

  • Wie kann ich die Ziele erreichen, die bisher außer Reichweite erschienen?

Neugierig geworden?

Wenn das für dich interessant oder hilfreich klingt, und du nicht bloß schablonenhafte Tipps sondern individuelle Strategien kennenlernen willst, die für DICH funktionieren, vereinbare gerne einfach ein kostenloses 30-minütiges Erstgespräch über das Kontaktformular: